Natürliche Kräfte:

Physikalische Therapie

Im Folgenden möchten wir Ihnen die einzelnen Therapiemethoden vorstellen:

Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie ist eine besonders sanfte Behandlung, die vor allem zur Schmerztherapie bei Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen eingesetzt wird. Je nach Behandlungsform wird der Patient dabei einem statischen oder dynamischen Magnetfeld ausgesetzt. Die langsam pulsierenden, elektromagnetischen Felder beeinflussen positiv die Heilungsprozesse – insbesondere an Knochen und Knorpel – und fördern die Durchblutung.

Iontophorese

Bei der Iontophorese wird Gleichstrom in niedriger Frequenz durch den Körper geleitet. Durch einen Wirkstoff, der in Form eines Gels auf eine der angelegten Elektroden aufgetragen wird, hat die Behandlung zusätzlich einen pharmakologischen Effekt, indem leitende Medikamentenbestandteile in den Körper gelangen. Die Therapie dauert ca. 30 Minuten, bis zu 10 Sitzungen sind in der Regel notwendig.
Die Iontophorese wird häufig in Kombination mit Ultraschalltherapie angewandt, z.B. bei Sehenansatz-Reizungen, Achillessehen- oder Ellebogenbeschwerden (z.B. Tennisarm).

Ultraschalltherapie

Über ein Piezokristall im Schallkopf werden elektrische in mechanische Schwingungen umgesetzt, die sich auf die Gewebeschichten übertragen. Dabei entsteht Wärme, die Muskeln lockert und besonders gut am Knochen wirkt.
Die Ultraschalltherapie kann ideal in Kombination mit der Iontophorese angewandt werden.

Interferenzstrombehandlung nach Nemec

Durch ungefährlichen Reizstrom entsteht im Körper eine schmerzstillende, muskellockernde und durchblutungsfördernde Wirkung. Anwendung findet diese hauptsächlich im Rückenbereich, aber auch an Schulter und Hüfte.

Mikrowellentherapie

Die Wärme von elektromagnetischen Wellen und Feldern im Hochfrequenzbereich wird therapeutisch eingesetzt: zur Durchflutung von Weichteilen der Bewegungsorgane, wie Bändern oder Muskulatur.

TENS

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Durch die elektrische Reizung von Nervenfasern werden Schmerzimpulse blockiert und schmerzhemmende Systeme aktiviert.
Die TENS-Geräte sind handlich und batteriebetrieben. Die Klebeelektroden werden direkt auf der schmerzenden Stelle aufgebracht. Daher können Patienten nach vorheriger Schulung die Behandlung selbständig zuhause vornehmen.

Extension

Das Extensionsgerät dient dazu, durch rhythmische und vibrierende Streckung im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie der Hüfte eine Entlastung herbeizuführen. Diese hat eine Entspannung des Muskel- und Bindegewebes zur Folge und wird häufig mit einer zusätzlichen Hochfrequenztherapie (Mikrowellenbestrahlung) kombiniert. Sie ergänzt die manualtherapeutische Behandlung.
Die Dauer der Extensionsbehandlung beträgt ca. 15-20 Minuten und erfolgt computergesteuert, nach individueller Programmierung.